Usability-Labor

Das
Das "Card Sorting" zeigt, wer welche Begriffe favorisiert (Foto: Manfred Kaiser)

Im Usability-Labor werden Lehre und anwendungsnahe Forschung in der Mensch-System-Interaktion betrieben. In der Lehre interessiert insbesondere die Selbsterklärungsfähigkeit interaktiver Systeme und Geräte sowie die Gebrauchstauglichkeit von Anleitungen für technische Produkte.



Ausstattung

Kommt der Nutzer mit dem Touchpanel des Druckkopierers zurecht? Die Eyetracking-Brille zeichnet seine Blicke auf und verrät Schwachstellen (Foto: Manfred Kaiser)
Kommt der Nutzer mit dem Touchpanel des Druckkopierers zurecht? Die Eyetracking-Brille zeichnet seine Blicke auf und verrät Schwachstellen (Foto: Manfred Kaiser)

Technisches Equipment wie


  • Kamerasysteme
  • verschiedenartige Eyetracking-Systeme
  • Laptop-Computer und Mobilgeräte,
  • Verhaltensbeobachtungs-Software,
  • Videokonferenz-Ausstattung sowie
  • Tools für Remote Testing.









Mobile Raumteiler zur Unterteilung von Testraum, Beobachtungsraum und Besprechungsraum.


Ein mobiles Set an Aufzeichnungsgeräten lässt sich auch für Benutzertests an beliebigen Einsatzorten nutzen.



Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle und Methoden für Usability von Produkten und Anleitungen sind vielfältig. Sie erstrecken sich auf sämtliche Phasen des User-Centered Designs zur Gestaltung interaktiver Systeme und Anleitungen:


Prof. Grünwied erfragt bei einer Fokusgruppe Wünsche der Teilnehmer an eine innovative App (Foto: Manfred Kaiser)
Prof. Grünwied erfragt bei einer Fokusgruppe Wünsche der Teilnehmer an eine innovative App (Foto: Manfred Kaiser)


  • Nutzer- und Nutzungsforschung (u.a Befragungen zur Ermittlung der Nutzerbedürfnisse, Benutzertagebücher, Personas, Use Cases, Wettbewerbsanalysen)
  • Benutzerorientierte Entwürfe (u.a. Wording, Card Sorting, Prototyping)
  • Evaluation (u.a. Benutzertest mit Eyetracking, Remote-Testing, Out-of-the-Box Tests, Expertenevaluation, Befragungen)




Daneben wird im Usability-Labor Grundlagenforschung zur Digitalisierung wie mobile Usability, App-Usability oder Remote Usability Testing betrieben.


Projektbeispiele und Publikationen

Prof. Grünwied beobachtet über eine Eyetracking-Software die Blickbewegungen der Testperson, die Aufgaben auf einem Smartphone löst. (Foto: Manfred Kaiser)
Prof. Grünwied beobachtet über eine Eyetracking-Software die Blickbewegungen der Testperson, die Aufgaben auf einem Smartphone löst. (Foto: Manfred Kaiser)

  • Porsche Classic: Usability-Studie zum Radio-Navigationsgerät einschließlich Handbuch (Poster)
  • BMW Driver’s Guide Apps für die 3 Marken BMW, BMWi und MINI: Nutzertests und Nutzerfeedbacks (Poster)
  • Self-Service-Angebote der Studienberatung der Hochschule München im Internet (Poster)
  • Zeiss Microscopy: Benutzerorientierte Entwicklung von Software-Tutorials (Poster)
  • Website: Usability-Vergleich von Shops und Maps (Poster)
  • Usability Benchmark: Gestaltungsrichtlinien von Dokumentations-Apps für Smartphones (Bachelorarbeit)
  • Lesbarkeits- und Wahrnehmungsuntersuchung von gedruckten Bedienungsanleitungen mittels Einsatz von mobilem Eye-Tracking (Bachelorarbeit)
  • Gender-Diversifikation bei der Betrachtung von Bedienungsanleitungen (Bachelorarbeit)


Fachbuch

Fachbuch: Grünwied (2016): Usability von Produkten und Anleitungen im digitalen Zeitalter, Publicis Publishing, Erlangen, Amazon Link sowie weitere Infos hier .



Anfragen für studentische Projekte oder Auftragsforschung aus der Industrie (Drittmittelprojekte) sind jederzeit willkommen! Kontakt an Prof. Dr. Gertrud Grünwied (Mail: )


Laborleitung

Prof. Dr. Gertrud Grünwied
Raum: T 2.007

Tel.: 089 1265-4322
Fax: 089 1265-4281

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Laboringenieur

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Tel.: 089 1265-4326
Fax: 089 1265-4281

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